Donnerstag, 31. Januar 2013

Floating Market

Heute habe ich mir ein Fahrrad geliehen, um ein wenig auf eigene Faust durch Ayutthaya zu  fahren.
Habe ich mich jemals über die schlechten Fahrradfahrmöglichkeiten in Düsseldorf beschwert?
Dann weiß ich gar nicht, wo ich hier anfangen soll. Fahrradwege gibt es hier überhaupt nicht. Fußgängerüberwege übrigens auch nicht. Wenn man die Straßenseite wechseln will, dann kommt man schon echt ins Schwitzen. Mit dem Fahrrad wird man dann vom Verkehr sehr gerne auch an den schottrigen und rutschigen Straßenrand gedrängt, so dass ich mittlerweile verstehe warum in meinem Reiseführer stand:
Die thailändische Fahrweise kann man nur durch den festen Glaube an die Wiedergeburt erklären.



Ich habe es aber dennoch unbeschadet überstanden und konnte mir den flaoting market, also einen Markt der auf schwimmenden Flößen auf einem Wassergebiet erbaut worden ist.


Innen waren dann unzählige Klamotten-, Kunstgeschäfte und Restaurants.


Auf festen Boden setzte sich dann der Markt weiter fort, und man hätte sich dann dort mit einem unter Drogen gesetzten, angeketteten Tiger fotografieren lassen können. Die taten mir aber einfach zu leid.






Der Restaurantplatz, direkt neben dem Hintern eines Elephanten, fand ich dann schon lustiger. Vorgezogen habe ich dann aber doch ein anderes Restaurant.





Um 21 Uhr geht es dann gleich mit einem Bus nach Chiang Mai, wo ich dann morgen vormittags ankommen werde. Leider sind sämtliche Nachtzüge schon ausgebucht, so dass ich auch zurück nach Bangkok mit dem Bus fahren muss. Hoffentlich werden die Fahrten nicht zu so einer Tortour wie meine erste Erfahrung.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Bootstour Ayutthaya

Heute ging es dann mit einem Longtailboat zu 3 unterschiedlichen Tempeln.


In dem ersten Tempel, dem Wat Panan Chooeng, war wieder ein riesiger goldener Budda zu sehen. Es ist schon teilweise echt beachtlich, wieviel Reichtum hier für religiöse Zwecke genutzt worden ist. Wie überall musste man natürlich die Schuhe ausziehen, denn es wäre eine arge Beleidigung diese nicht nur in einem Haus, sondern sogar in einem Tempel an zu lassen.



Danach war ein Tempel  dran, der die früheren Herrscher von Siam verehrt hat, der Wat Phutthay Waran.
Hier waren sehr viele ... Hähne aufgestellt. Leider konnten wir aber nicht in Erfahrung bringen, welche Bedeutung diese hier haben.



Zum letzten Tempel ging es dann durch die Wasserstraßen zu einem richtig schönen alten Tempel, der noch die historischen Malereien an den Wändern hatte, da dieser nicht zerstört und wieder errichtet worden ist.



Zum  Abschluss haben wir dann an dem Nachtmarkt gegessen und dabei einen schönen Ausblick auf einen ... guess what .... Tempel hatten. Endlich habe ich mal an mein Stativ für Nachtaufnahmen gedacht.


Es war schon eine wirklich interessant und gute Tour durch die kleinen Wasserstraßen gefahren zu werden. Leider war es aber schon echt schade, wie viel Plastikmüll da in den Wasserwegen trieb. Ich hoffe, dass die Thais hier in Zukunft noch eine andere Einstellung zum Umweltschutz bekommen.

Dienstag, 29. Januar 2013

Ayutthaya

Bin in Ayutthaya angekommen.
Es ging mit einem Zug in der 3. Klasse für gerade mal 40 Cent von Bangkok nach Ayutthaya.






In Ayutthaya angekommen, habe ich mich dann einem Koreaner angeschlossen, der ein Tuk Tuk füt den Tag gemietet hat, dass uns zu 4 Tempelanlagen gebracht hat.
Ayutthaya war für 417 Jahre lang die riesige Hauptstadt des siamesischen Reiches, die von birmanischen Truppen 1767 völlig zerstört wurde und nicht wieder aufgebaut wurde.
Es gibt somit hier viel Ruinen von Tempeln und Palasten, die es zu erkunden gibt.
Das erste war Wat Ratcha Rurana und Wat Manatu, wo eine historische Buddastatue von einem Baum überwucht wurde, und nur noch der Buddakopf raus schaut.






Danach ging es zum Wat Phrae Sanohet, zu einem riesigen goldenen Budda, wo auch noch von Gläubigen gebetet wurde.



 Zum Abschluss ging es zu dem liegenden Budda von Wat Lokay Asutharasi.


Montag, 28. Januar 2013

I'll be back

Tja, was soll man sagen.
Nach einigem Überlegen habe ich mich entschieden früher zurück zu kommen (diesmal kein Aprilscherz).
Wie beim letzen Mal nervt das alleine-Reisen auf Dauer doch sehr, und da es mittlerweile so aussieht, dass Frank in Zukunft auch mal länger als eine Woche Urlaub nehmen kann, können wir demnächst also gemeinsam mal etwas weiter weg fahren als nach Kattweig.

Ich werde daher am 6.2. wieder in Düsseldorf ankommen.
Die Umbuchung hat zwar 230 € gekostet, aber ich denke, dass sich das schon lohnt.
Insbesondere, weil ich dann Karneval nicht verpasse.. HELAU!

Morgen werde ich mit dem Zug nach Ayutthaya fahren und dort 2 Tage bleiben. Danach geht es weiter nach Chiang Mai.

Halbzeit

Heute ist Halbzeit.
Die Hälfte meines Urlaubs ist schon rum.

Anstelle aber hoch motiviert und glücklich in die 2.Hälfte rein zu starten, habe ich mir meine Magen total übel verdorben.
Schlafen war in der vorletzten Nacht so gut wie gar nicht drin, da ich mich dermaßen heftig 5 mal übergeben musste, dass ich im Endeffekt nur diesen Ausblick hatte.



Boah, also das muss wirklich nicht noch mal sein.
Ich werde hier also in Bangkok erst mal abwarten, bis ich wieder halbwegs auf den Beinen bin, aber gestern lag ich den ganzen Tag nur im Bett rum.

Samstag, 26. Januar 2013

Auf in den Norden

Heute mittag bin ich dann per Flugzeug von Krabi zurück nach Bangkok geflogen.
Untergekommen bin ich im @Hua Lamphong Hostel in der Nähe der .... Hua Lamphong Station und dem Zentralbahnhof.



Ab jetzt stehen keine Strände mehr auf dem Programm, sondern Nationalparks und Städte im Norden und Nordosten.
Zuerst wollte ich hier noch meine weitere Route planen.Vermutlich geht es dann übermorgen nach Ayutthaya.

Freitag, 25. Januar 2013

Das große Kopfschüttelfest / Rai Leh

Gestern abend bin ich dann noch zum Nachtmarkt gegangen, um dort eine Kleinigkeit zu essen.
Dort war eine große Bühne aufgebaut, auf der richtig Stimmungsmusik gemacht wurde, nicht.
Danach ging dann eine religiöse Prozedur los, wo ein Priester schwer kopfschüttelnd an einem Altar Papiere, die wie Eishörnchen gerollt waren, entzündete und Räucherstäbchen abbrannte.
Zuerst dachte ich, dass das Kopfschütteln eine Ablehnung der schwer gaffenden Touristenhorde (mich inklusive) bedeutete, aber das war Teil der Rituals.
Nach viel Getrommele und Kopfschütteln, war dann das Ganze vorbei.
Das war wohl kein buddistisches Ritual, sondern ein hinduistisches. Irgendwas mit Chinesen und Geburtstag.
Na, wer kennt sich von Euch aus?




Heute ging es dann mit einem Wassertaxi nach Rai Leh.
Rai Leh ist das Klettermekka von Thailand, da es hier nur so von sehr schönen Kletterhängen wimmelt.



Am südlichen Strand, dem Hat Phra Nang, gab es dann auch die Prinzessinnen Höhle, mit einem etwas merkwürdigen Schrein.



Danach ging es über einen abenteuerlichen Wander- bzw. Kletterpfad zum Aussichtspunkt, bei dem es direkt vor den Füßen steil ca 100 Meter nach unten ging.



Danach ging es über einen Kletterpfad abwärts zu einer sehr schönen Lagune, die man wirklich gesehen haben muss. Nur war der Weg dorthin alles andere als trivial, da das schon anspruchsvolles Klettern war. Ohne Sicherungsseil.


Der Ausblick entlöhnte einem aber die Mühen.



Zum Abschluss ging es dann noch mal in eine Diamantenhöhle, der Tham Phra Nang Nai, die aber eher klein war, aber trotzdem einen schönen Blick gewährt hatte.



Donnerstag, 24. Januar 2013

Krabi

So, Schluss mit rumhängen.
Nachdem aus den eigentlich geplanten 4 Tagen auf Ko Lanta stolze 14 geworden sind, bin ich heute endlich wieder in die Puschen gekommen und habe meine Reise wieder aufgenommen.
Zu meiner Entlastung sei gesagt, dass Ko Lanta wirklich sehr schön ist und ich mich schon etwas zwingen musste, dort wieder weg zu fahren. Vorallem die Pina Colada in meiner Lieblingsstrandbar werde ich vermissen... *seufz*



Heute ging es also mit dem Bus von Ko Lanta nach Krabi. Nach 2 Fähren und einem ziemlich abenteurlichen Fahrstil (insbesondere das Überholen, obwohl jemand auf der Gegenfahrbahn entgegen kommt) bin ich nun in meinem neuen Hostel angekommen.



Die Zimmer sind schön geräumig und man hat auch endlich wieder eine gute Internetverbindung.
Das einzig Enttäuschende ist, dass ich hier in einem Zimmer mit 4 Schwedinnen und einer Deutschen untergekommen bin. Soviel zum Thema Männerüberschuss..
;-)

Morgen wollte ich dann Krabi und das nahe gelegende Rai Leh erkunden.

Montag, 21. Januar 2013

Ban Ko Lanta

Gestern war ein Ausflug in den Osten der Insel angesagt.
Das erste Ziel war erneut die Old Town (Ban Ko Lanta), die wir uns mal in Ruhe anschauen wollten.
Die Hauptstraße wurde gesäumt von vielen kleinen Läden und Herbergen, die teilweise auf Stegen ins Meer ragten. Bei Flut rauscht das Wasser unter einem her.



In einem der Läden hätte man auch ein lecker Ei essen können, aber irgendwie hatte ich da gerade keinen Hunger :-)




Danach ging es bin zum Straßenende weiter in den Süden bis zum Sang Khua Ou Resort, wo die Bungalows im Stil von Schiffen gebaut worden sind, und wirklich nett anzusehen waren.



Nach einem leckeren Thai-Curry in einem Gypsy-Restaurant, das wieder auf Stegen über der Klippe erbaut worden ist, ging es zurück zu unserem Lieblingsstrand, wo wir den Tag haben ausklingen lassen.

Freitag, 18. Januar 2013

Ko Lanta Marine National Park

Heute war der Ko Lanta Marine National Park dran.
Der Nationalpark ist im Süden von Ko Lanta und wir haben dort zuerst einen Leuchtturm besucht, der einen schönen Ausblick auf die Umgebung gegeben hat.



Man merkte, dass man in Thailand ist, da der Aufstieg schon etwas abenteuerlich war.



Danach sind wir auf einem Dschungelwanderpfad gewandert, an dem verschiedene Informationstafeln über die lokale Flora informiert haben. Konnte mich gerade noch beherrschen, nicht in die Zuckerpalme zu beißen. ;-)



Danach ging es zu einem richtig schönen Restaurant, das über die Klippen gebaut worden ist, und einen genialen Ausblick gegeben hat. Dort habe ich eine gute Reissuppe mit Hühnchen gefuttert. Mjam.



Heute abend ist Halbmondparty angesagt.Schaun wer mal, wie das werden wird.

Mittwoch, 16. Januar 2013

4 Island Tour

Heute waren die 4 Islands Koh Ngai, Koh Chuk, Koh Mook und Koh Ma auf dem Plan.
Irgendwie war das eine echte Pannenfahrt. Aber der Reihe nach:
Es ging mit einem ziemlich wackeligen Longtail Boat los.



Leider war das Boot sehr gut gefüllt, und da auch viele Leute auf einer der Inseln bleiben wollten, war dementsprechend viel Gepäck an Bord. Somit lag unser Boot sehr tief im Wasser, und da es ordentlichen Gegenwind gab, wurde die Gischt immer voll ins Boot geweht. Wir waren alle pitschnass bis zur Unterhose.
Egal, kaum in Koh Ngai angekommen ging es rein ins Wasser und es wurde geschorchelt. Komischer Weise zwickte und zwackte es doch sehr häufig, bis mir endlich aufgefallen ist, dass es dort nur so von kleinen, giftigen Quallen gewimmelt hatte.Zum Glück nix Schlimmes, aber unangehm schon.


Weiter ging es zu Koh Chuek, wo dann doch gut geschnorchelt werden konnte. Nach einer halben Stunde sollte es weiter gehen, nur sprang unser Motor nicht mehr an. Nach langem Hin und Her hat dann ein anderes Boot eine neue Batterie gebracht, und der Motor sprang wieder an.

In Koh Mook (Emerald Cave) ging es dann schon ziemlich genial, schwimmend durch eine überflutetes Höhlensystem zu einer richtig tollen Bucht. Dummer Weise schwamm bei der Durchquerung nur eine Wasserschlange mir vor der Nase rum, wodurch ich doch etwas unruhig wurde. Es soll aber keine giftige gewesen sein.



Nach einer zugegeben absolut genialen Mittagspause auf Koh Ma (da muss ich echt mal ein paar Wochen ein Bungalow mieten), ging es zurück nach Hause.



Auf dem Weg war aber ein anderes Boot mit Motorschaden liegen geblieben, das wir abschleppen mussten. Somit hat die Rückfahrt echt lange gedauert.



Jetzt erst mal duschen, alle Klamotten entsalzen (die Kamera ist zum Glück ganz geblieben) und danach noch was zu futtern suchen.
Gute Nacht!

Dienstag, 15. Januar 2013

Tham Khao Mai Kaeo (Diamantenhöhle)

Hells Angels?  Weicheier!
Banditos?    Fussföhner!
Die echt harten Biker sind die, die mit einem richtig coolen Bike durch die Gegend fahren.
So wie ich.
Behold my .... Hello Kitty Moped!

Tja, sowas passiert, wenn man erst spät sich um einen fahrbaren Untersatz kümmert.
Egal, danach war die Diamantenhöhle auf dem Programm.
Nach einer halbstündigen Wanderung durch einen schönen, 1,5km langen Jungle-Pfad, der allerdings so hinsichtlich Sicherungsfragen nicht die Freigabe in Deutschland bekommen hätte,



ging es danach rein in die Höhle hinein.
Die Höhle war gespickt von Stalaktiten und Stalagmiten, und von Spinnen und Fledermäusen. Und an einigen Stellen musste man kriechen um noch vorwärts zu kommen.



Es war eine echt spannende Tour, aber auch ganz schön anstrengend, denn es war richtig schwül warm dort drin.
Höchste Zeit also, danach an meinem Lieblingsstrand den Tag ausklingen zu lassen.




Montag, 14. Januar 2013

Schorcheltour Ko Rok

Heute morgen ging es um 8.15 Uhr mit der Schorcheltour nach Ko Rok los.
Ko Rok ist bekannt dafür, dass es hier sehr schön  Korallenriffe gibt, die man als Taucher oder Schorchler erkunden kann.
Das kann ich wirklich nur bestätigen.
Zuerst ging es mit der Schnellboot ca 60 Minuten Richtung Ko Rok.



Es waren wirklich tolle Eindrücke, die ich dort gesammelt habe.
Unter anderem auch ein Clownfischpärchen, das sich in einer Anemone versteckt hatte, und immer neugierig raus geschaut hatte, wenn man etwas näher kam.
Die Korallen klacken unter Wasser immer, und das ist in der Summe schon eine echt interessante Geräuschkulisse.
Nett waren auch so dicklippige,bunte Fische, die die Korallen immer angeknabbert haben, was sich unter Wasser wie in der Kellogsreklame angehört hat.

Zu Mittag gab es dann am Campingplatz von Ko Rok was zu futtern, wobei wir von Waranen neugierig beobachtet worden sind.

Ein bischen Schwimmen und noch eine Runde schnorcheln und danach ging es wieder zurück.


Elefanten

Tja, so war der Tag nun wirklich nicht geplant.
Eigentlich wollte ich im Reisebüro nur eine Schorcheltour nach Ko Rok buchen.
Ich bin dann aber mit 3 Leutchen in Kontakt gekommen, die vorhatten Richtung Nationalpark zu fahren und dort sich ein paar Elefanten anzuschauen.
Kurz entschlossen bin ich dann bei einem von denen auf das Moped hinten mit drauf gestiegen und wir sind los gedüst.
Naja, etwas planlos möchte man schon sagen, denn die Idealroute hatten wir nicht gerade gewählt.
Dafür haben wir dann die Old City besucht (die total woanders lag), aber dennoch schön war und einen  Steg ins Meer mit richtig schönem Ausblick hatte:



Nachdem wir dann endlich den Elefanten gefunden haben (ein angekettetes Tier, das man als Touri füttern konnte, echt schlimm), ging es dann kurz zum Essen um danach zu einem richtig schönen Strand, mit einer chiligen Cocktailbar um den Sonnenuntergang zu beobachten. Den Zombie, den ich da in der Hand habe, wurde übrigens in einem Weizenglas gereicht.


Abschließend gab es frisch gefangenen und zubereiteten Baracudefisch in einem Barbeque. Ich glaub ich bleib hier was länger..
:-)